Sieben  Cellokonzerte für die einsame Insel (herzlichen Dank für diesen Gastbeitrag)

Bei Bratschenkonzerten könnte ich mitreden – und würde mich der Frage stellen, ob es wirklich sieben Stücke dieses Genres gibt, die einen Platz auf der einsamen Insel verdient haben… Was Cellokonzerte angeht, bin ich froh über das Hilfsangebot eines Experten: Vielen Dank also an Cornelius Reinsberg – Philosoph, Komponist und begnadeter Cellist – für diese Liste. Wie immer gilt: Erstens ist auf der Insel Platz für nicht mehr als sieben Konzerte, zweitens darf jeder Komponist nur ein Werk mitbringen, und drittens gibt es dort heitere und trübe Tage.

  1. Joseph Haydn, Cellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 (etwa 1765)
  2. Luigi Boccherini, Cellokonzert Nr. 9 B-Dur G. 482 (etwa 1770)
  3. Camille Saint-Saëns, Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 (1872)
  4. Peter I. Tschaikowsky, Rokoko-Variationen für Cello und Orchester op. 33 (1877)
  5. Antonín Dvořák, Cellokonzert h-Moll op. 104 (1895)
  6. Edward Elgar, Cellokonzert e-Moll, op. 85 (1919)
  7. Dimitri Schostakowitsch, Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)