„Rosenmozart“

Der „Türkische Marsch“ auf dem Vibraphon…
Die Incomparable Nosy Diva spielt die Rachearie der nächtlichen Königin auf der Nasenflöte…
Endlich einmal live, ganz, und nicht als Klingelton: Eine kleine Nachtmusik…
Der bekannte Blues aus dem Klavierkonzert in d-Moll…
Drei unbekannte und wunderschöne Kirchensonaten….
Antonia Radneva singt die Rosenarie aus dem „Figaro“…

Am Rosenmontag 2018 lud der Rotary-Club Hildesheim-Rosenstock zu einem Benefiz-Konzert in die St.-Lamberti-Kirche Hildesheim ein. Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, mal so wie man sie kennt, mal – schließlich war Rosenmontag – ein bisschen anders. Hier das Programm des Konzertes.

Das „Orchester der Jungen und der Weisen“ – 16 Streicher, dazu verschiedene Solisten –  setzt sich zusammen aus erfahrenen Profis als Stimmführern und ambitionierten Laien, die in einer intensiven Probenphase ein Konzertprogramm erarbeiten und aufführen. Konzertmeister ist Oleg Zubarev, die anderen „Weisen“ waren diesmal Zwetelina Mileva, Hristo Paskalev und Rainer Berisch (von der Staatsoper Hannover) sowie Oliver Schaad. Am Rosenmontag musizierte das Orchester, vom Rotary-Club Hildesheim-Rosenstock eingeladen, in der Kirche St. Lamberti am Neustädter Markt in Hildesheim.

Antonia Radneva, Sopran, zur Zeit im Engagement am TfN in Hildesheim, ist eine gefragte und gefeierte Solistin in Oper und Konzert. Sie hat trotz ihrer Jugend bereits viele Mozart-Erfahrungen gemacht: Zu den von ihr gesungenen Rollen zählen Fiordiligi (Cosi fan tutte), Pamina (Die Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni) und Susanna in „Le  nozze di Figaro“ an der Seite der legendären bulgarischen Sopranistin Anna Tomowa-Sintow.

 

Der Vibraphonist Henning Brungs war 2008 – 2013 Mitglied im LandesJugendJazzOrchester Niedersachsen und 2012 Preisträger des Praetorius-Musikpreises des Landes Niedersachsen. Nach seinem Lehramtsstudium in Musik und Germanistik in Köln 2011-2017 ist er gegenwärtig Studienreferendar in Celle.

 

Die Incomparable Nosy Diva aus Hannover ist eine sehr bekannte Solistin auf einem ganz unbekannten Instrument: der Nasenflöte. Mit ihren Einspielungen der Bachschen Badinerie oder eben der Rachearie der Königin der Nacht erreicht sie Zehntausende von YouTube-Klicks.

 

Der jetzt 17-jährige Johannes Knoll begann das Trompetenspiel im Alter von fünf Jahren. Mit 13 Jahren wurde er als damals jüngster Teilnehmer in das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester, mit 15 Jahren als damals jüngster Teilnehmer in das Landesjazzorchester „Wind Machine“ aufgenommen. Die von ihm gegründete Combo „Easy Moving“ gewann den „Jazz-Spatzen“ Niedersachsen, 2017 gewann er im Blechbläserquintett den Ersten Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Die Verbindung von Jazz und klassischer Musik ist eine seiner Spezialitäten.

 

Mit Julian Zubarev war ein weiteres junges Trompetentalent, ebenfalls Preisträger bei „Jugend musiziert“, dabei. Die Musiker des „Orchester der Jungen und der Weisen“ kommen aus Hannover, Göttingen und Hildesheim.

Die gereimte Rosenmontagsansprache hielt Helmut Aßmann, der frühere Superintendent der Stadt Hildesheim, jetzt in Hannover im Landeskirchenamt tätig. Seine Gedanken über „Die Hildesheimer Rose“ finden sich hier.

 

 

Die Einnahmen aus dem Konzert gingen an musikalische Projekte in der Stadt Hildesheim: an die Musikschule Hildesheim, an Arpegio e.V. (für die „Kleinen Stadtstreicher“ wird ein neues Cello angeschafft), an die Kirchenmusik an St. Lamberti.

 

Hier die Konzertkritik aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung:

 

Eine Würdigung der „Rosenarie“, nämlich der wunderbaren Arie der Susanna aus dem vierten Akt von Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ findet sich hier. Das für das Rosenmontags-Konzert geschriebene Arrangement des „Türkischen Marsches“, also des berühmten „Alla Turca“ aus Mozarts Klaviersonate in A-Dur KV 331, findet sich hier.

 

(Entwurf: H. Weber)