Sieben Highlights aus Bach-Kantaten für die einsame Insel

Die Fülle und die Gediegenheit des Bachschen Kantatenwerks sind unfassbar. Unnötig zu sagen, dass für jedes dieser sieben Stücke sich ein anderes ganz großartiges und noch ein anderes ebenso großartiges finden ließe.

  1. „Liebster Gott, wenn werd ich sterben“ aus der gleichnamigen Kantate BWV 8 – einige Bemerkungen zu dieser Kantate finden sich hier
  2. Sinfonia aus der Ratswahlkantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ BWV 29 – das Preludio aus der dritten Partita für Violine solo verwandelt sich in ein prächtiges und groß besetztes Orchesterstück 
  3. „Jauchzet Gott in allen Landen“ aus der gleichnamigen Kantate BWV 51 – vielleicht einmal mit einem Knabensopran, dem ziemlich perfekten Aksel Rykkvin (auf YouTube zu bestaunen)
  4. Sinfonia aus der Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ BWV 106 (Actus tragicus) – hier in meiner Bearbeitung für drei Celli, drei Posaunen und zwei (jugendliche) Blockflöten

     

  5. Eingangschor aus der Kantate „Preise, Jerusalem, den Herrn“ BWV 119 – so wie hier hat er ganz selten zugelangt: vier Trompeten und Pauke…
  6. „Jesus bleibet meine Freude“ aus der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147 – vielleicht Bachs berühmteste Komposition, auch als Pop-Single erhältlich, hier aber in einem schlichten, aber wohlklingenden Arrangement für Streichquartett
  7. „Schafe können sicher weiden“ aus der Jagdkantate „Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd“ BWV 208 – wer Leon Fleisher auf YouTube mit einer Klavierbearbeitung dieses überirdischen Stückes gehört, vergisst es nie mehr